Gehörschutz-ABC
| A | A-Schallpegeldem menschlichen Hörempfinden (frequenzabhängige Empfindlichkeit des Ohres) durch die Filterkurve A angepasster Schallpegel. Die tieffrequenten Anteile im Schall werden weniger berücksichtigt, ähnlich der Reaktion des Gehörs. |
| B | BeurteilungspegelMittelungspegel, der auf achtstündige Arbeitsschicht bezogen, die Schallwirkung auf das Gehör umfasst. Bei einem Beurteilungspegel von mehr als 85 dB(A) entsteht bei Dauereinwirkung eine Schädigung des Hörvermögens. |
| D | Dauerschallpegelenergieäquivalenter Dauerschallpegel oder Mittelungspegel LQ. Gleichförmiger Schall auf eine bestimmte Zeit bezogen, der kurzzeitiger und/oder unterschiedlicher Schallenergie entspricht. |
Dezibel (dB)Bezeichnung für den Schalldruckpegel |
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DosimeterMessgerät für die unmittelbare Erfassung der Lärmdosis innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. |
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| E | Eignungsuntersuchungvor der Aufnahme von Tätigkeiten in Lärmbereichen wird das Gehör ärztlich untersucht. |
Expositionsgrenzertmaximaler täglicher Lärmbelastungspegel unter Berücksichtigung der Dämmung des Gehörschutzmittels |
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| F | FrequenzZahl der Schwingungen pro Sekunde, wird in Hertz (Hz) gemessen. |
FrequenzanalyseMessung der tatsächlich auftretenden Frequenzen |
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| H | Halbierungsparameternach dem üblichen Wert für den Halbierungsparameter Q=3 kann eine Erhöhung des Schallpegels um 3 dB durch die Halbierung der Einwirkungszeit ausgeglichen werden. |
HML-Methodegibt drei Dämmwerte H, M und L an, die aus den Schalldämmungswerten eines Gehörschützers bestimmt werden. |
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HörbereichFrequenzbereich, den das menschliche Ohr wahrnimmt, im Idealfall etwa 16 Hz bis 20000 Hz. Auch vom Lebensalter abhängig. |
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| I | InfraschallSchwingungen mit Frequenzen unter ca. 16 Hz. |
| L | LärmbereichBetriebsteile, in denen gehörschädigender Lärm emittiert wird. |
LärmschwerhörigkeitMinderung des Hörvermögens durch Lärmeinwirkung. Mittelungspegel - siehe Dauerschallpegel |
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| O | Oberer Auslösewerttäglicher Lärmbelastungspegel, ab dem Schutzmaßnahmen durchgeführt werden müssen . Gehörschutz muss benutzt werden. |
Oktavbandmethodeerlaubt eine direkte Berechnung der Geräuschminderung durch den zu beurteilenden Gehörschützer, in die das Oktavspektrum des Lärms am Arbeitsplatz und die Oktavband-Schalldämmwerte des vorgesehenen Gehörschützers einbezogen werden. |
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| S | SchallStörung im Gleichgewicht der Luft. Druckwelle in Gasen, Flüssigkeiten, festen Körpern oder mechanische Schwingung. Schall wird grundsätzlich nach 2 Komponenten bewertet: a) Lautstärke: entspricht dem Schalldruck (Einheit: Dezibel = dB) = Intensität der Schwingungen b) Tonhöhe: entspricht der Frequenz (Einheit: Hertz = Hz) = Anzahl der Schwingungen pro Sekunde |
SNR-Methodebestimmt einen einzigen Dämmwert, die vereinfachte Geräuschpegelminderung (SNR) |
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| U | UltraschallSchwingungen mit Frequenzen über ca. 20.000 Hz. |
Unterer Auslösewerttäglicher Lärmbelastungspegel, ab dem vorbeugende Maßnahmen durchgeführt werden müssen . Gehörschutz muss zur freiwilligen Anwendung zur Verfügung gestellt werden. |
