Allgemeines

Die Messtechnik dient dem Erkennen von und Warnen vor explosiblen toxischen radioaktiven Gefahren sowie der Messung von Stäuben und Lärm.Eine Vielzahl von Gas-/Luft- und Dampf-/Luftgemischen sowohl im industriellen und kommunalen, als auch im privaten Bereich sind als „gefährlich“ zu bezeichnen, wobei sich diese Gefährlichkeit der Stoffe auf eine Explosionsgefahr und/oder eine Gesundheitsschädigung des Menschen durch Vergiftung oder Sauerstoffmangel beziehen kann. Es kann nie mit Sicherheit vermieden werden, dass diese Stoffe nicht doch durch Fehlbedienung, Anlagendefekte, Transportunfälle, falsche Lagerung usw. an die umgebende Luft gelangen und dort eine Gefahr für Mensch und Anlage darstellen. Auch beim Einstieg in Gruben, Schächte und Kanäle ist die Gefahr groß, mit gefählichen Gasen in Kontakt zu kommen.
Um aber das Ausmaß einer Gefahr durch gefährliche Stoffe nachweisen und erfassen zu können, reicht der angeborene Spürsinn, die Nase, nicht aus. Auch einer „geübten Nase“ ist es nicht möglich, jeden Stoff zu erkennen oder gar die vorhandene Konzentration zu bestimmen. Allein das Hommel-Handbuch der gefährlichen Güter umfasst mittlerweile ca. 3000 verschiedene Stoffe. In der Grenzwerteverordnung 2006 (GKV 2006) sind über 600 Stoffe enthalten. Bei einer Vielzahl von Stoffen liegt die Geruchsschwelle über dem Grenzwert, Strahlungsquellen sind überhaupt geruchlos.
Zur objektiven Gefahrenbeurteilung, wie z.B. Spüren, Messen und Warnen, sind somit technische Hilfsmittel, „Warngeräte“ notwendig.
