Verband Arbeitssicherheit






Gesundheitliche Risiken

•  Mechanische:
Durch Strahlmittel, Anstoßen, gratige, spitze oder scharfkantige Werkstoffe, Werkstücke, Werkzeuge sowie bei Transportvorgängen, Verfangen in beweglichen Teilen. Die Folgen sind häufig Schnitt- und Stichverletzungen, Hautabschürfungen, Prellungen, Quetschungen. 

• Chemische und biologische:
Beim Umgang mit festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen, z. B. durch Säuren, Laugen, Fette, Öle, Lösemittel, Schmiermittel, Trennmittel, Mikroorganismen, u.s.w. Die Schädigungen hängen von Art, Konzentration und Einwirkungsdauer ab. 

•  Thermische:
Im Wesentlichen durch Kälte, offene Flammen, Wärmestrahlung und Wärmeleitung. Kalte, ­heiße, feste oder flüssige Werkstoffe können entsprechend der Höhe der Temperaturen oder der Menge der übertragenen Wärme Verletzungen, in diesem Fall Verbrühungen oder Verbrennungen, oder aber auch Erfrierungen, von unterschiedlicher Schwere und Ausdehnung verur­sachen. 

•  Elektrische:
Treten beim Umgang mit spannungsführenden Teilen an Betriebsmitteln oder -einrichtungen auf. 

•  Strahlung:
Ionisierende Strahlen und/oder radioaktive Kontamination, UV- und IR-Strahlung, elektromagnetische Strahlung, Mikrowellen.

•  Witterung:
Bei Aufenthalt im Freien, bei Regen oder schlechtem Wetter sowie Kälteschutz bei extremen Temperaturen.

•  Schlechte Sichtbarkeit:
Durch Witterungseinflüsse oder Dunkelheit beeinträchtigte Wahrnehmung.